Fußball Profi bei einem der großen Vereine, wie Bayern München oder Real Madrid – fast jeder kleiner Junge hat diesen Beruf schon einmal in ein Freundebuch geschrieben. Aber dorthin ist es ein sehr weiter und steiniger Weg, gepflastert mit Leistungsdruck und Stress.

Will man wirklich Fussballprofi werden, sollte man sehr früh in seinem Leben mit dem Fussball anfangen und wirklich mit Spass bei der Sache sein. Auch darf man sich nicht vom schlechtem Wetter davon abhalten lassen, am Sonntag früh auf den Fussballplatz zu gehen. Dann ist es wichtig, einen Verein und Trainer zu haben, der einen seinen Fähigkeiten entsprechend fördert und fordert. Nur zu Kicken reicht eben nicht. Und wenn der eigene Verein nicht das nötige Potential hat ist ein Wechsel in den nächst grösseren Club angesagt. Dieses kann aber bedeuten, dass man schon sehr früh dem Trainingsstress unterliegt und mehrfach die Woche weite Strecken mit em Bus oder Zug zurücklegen muss, um zum Trainingsplatz zu gelangen.
the-ball-488714_1920Wichtig ist auch hier, eine gute Förderung zu bekommen. Wenn man dann zu den besten gehört und sich durch das Training durchbeisst, schafft man es irgendwann in eine Landesauswahl. Diese trifft sich zu Trainingslagern und Leistungscentern mehrfach im Jahr, oft an langen Wochenenden und in den Ferien, was mit sehr viel Verzicht im Bezug auf Freunde und Freizeit verbunden ist.
Nach weiteren sehr guten Leistungen in einer Jugendmannschaft eines Vereins, dessen Erste in de Regionalliga spielt, schafft man mit etwas Glück auch den Sprung zu einem Top Verein.
Um diesen Sprung aber nicht zu schaffen reicht es schon aus, bei einem Sichtungsturnier einen schlechten Tag zu haben oder gar krank zu sein. Auch ist das persönliche Umfeld mit entscheidend. Wenn die Eltern dagegen sind, dass der Spross 3 mal in der Woche mehr als 60 km zu seinem Training zurück legt, ist die Karriere sehr schnell beendet. Auch kann einem eine Verletzung, welche durch Leistungsdruck im Jugendalter nicht auszuschließen ist, wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holen; was in diesem Fall dem örtlichen Bolzplatz entspricht. Allerdings kann eine solche Verletzung nicht nur körperliche Natur sein, denn der hohe Leistungsdruck kann zu psychischen Krankheiten wie Burnout führen, ein erstes Anzeichen hierfür wären Tränensäcke, die zwar mit Hilfe von Augencremes zu vermeiden sind, die gesundheitlichen folgen sollten dennoch durch eine gute Balance und Ausgleich bekämpft werden.
Es ist jedem zu wünschen, dass er sein Ziel erreicht. Auch wenn es gerade in Deutschland eine sehr hohe Konkurrenz gibt. Dieses muss aber nicht schlecht sein.